Wer wird US-Präsident? Clinton und Trump im Quotenvergleich

Am 8. November 2016 blickt die ganze Welt gespannt in die USA. An diesem Tag finden die Präsidentschaftswahlen statt und entweder Hillary Clinton oder Donald Trump werden zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt.

Im Falle von Hillary Clinton wäre es das erste Mal in der Geschichte der USA, dass eine Frau dieses Amt ausübt. Erfahrung im Weißen Haus hat sie bereits, schließlich war ihr Mann Bill von 1993 bis 2001 bereits US-Präsident.

 


 

Ihre Chancen stehen aus Sicht der Wettanbieter nicht schlecht. Zwar ist die ehemalige First Lady und langjährige Außenministerin nicht der Liebling der Massen, aber dennoch dürfte die Kandidatin der Demokraten am Ende eine Mehrheit hinter sich haben, da viele Bürger vor allem ihren Konkurrenten nicht auf dem Präsidentenstuhl sehen wollen.

 

Wird tatsächlich Donald Trump Präsident?

Denn mit Donald Trump haben die Republikaner einen Mann ins Rennen geschickt, der die Nation spaltet wie kaum ein Kandidat jemals zuvor. Selbst in seiner eigenen Partei ist die Unterstützung für den milliardenschweren Bauunternehmer überschaubar. Nicht wenige Parteigrößen distanzierten sich öffentlich von Trump.

Als dieser seine Kandidatur im Juni 2015 bekanntgab, dachte noch kaum jemand daran, dass er sich in den Vorwahlen der Republikaner gegen all seine Konkurrenten durchsetzen würde. Aber damit hatte man die massive Unterstützung unterschätzt, die ihm aus Teilen der Bevölkerung entgegengebracht wurde. Am Ende blieb der Partei gar nichts anderes mehr übrig, als ihn zu nominieren.

 

Wettquoten Vergleich zur US-Wahl:

Sportwettenanbieter Bet365 Logo Sportwettenanbieter Interwetten Logo ComeOn Logo Sportwettenanbieter Ladbrokes Logo Sportwettenanbieter Bwin Logo
Sieg Hillary Clinton 1,20 1,22 1,20 1,22 1,20
Sieg Donald Trump 5,00 4,00 4,75 4,33 4,75
anderer Kandidat 101

 

Mit seinem oft rüden Ton und rassistischen Angriffen gegen Minderheiten brachte er einen völlig neuen Stil in die politische Auseinandersetzung, die bei seinen Anhängern, vorwiegend Weiße und Arbeiter, gut ankommt. Seine Gegner lehnen das freilich ebenso heftig ab und wollen einen US-Präsidenten Donald Trump unbedingt verhindern.

Wenige Wochen vor der Wahl kamen zudem noch Videos ans Licht, in denen sich Trump abfällig über Frauen äußerte. Seine Anhänger dürfte selbst das nicht weiter stören, während Trump selbst im Gegenzug Clintons Ehemann Bill attackierte, der vor und während seiner Präsidentschaft mit außerehelichen Seitensprüngen für Schlagzeilen gesorgt hatte.

 

us-wahl-2016

Infografik: Die Verteilung der Wahlmänner auf die 50 US-Bundesstaaten.

 

Auch Clinton ist nicht unumstritten

Auch Hillary Clinton musste sich einige Vorwürfe gefallen lassen, vor allem wegen ihrem Umgang mit dienstlichen E-Mails, die von privaten Accounts verschickt wurden. Zudem sorgte ihr Gesundheitszustand nach einem Zusammenbruch in New York für Diskussionen.

In den jüngsten TV-Duellen mit Donald Trump wirkte die 69-Jährige dagegen fit und gut vorbereitet. Sie warf dabei auch ihre politische Erfahrung in die Waagschale, während ihr Konkurrent auf diesem Gebiet so gut wie keine Erfahrung aufweist, was auch vielen Menschen außerhalb der USA Sorgen bereitet.

 

icon GesetzSo wird gewählt:
Die Bürger geben in den 50 Bundesstaaten der USA ihre Stimme ab. Dabei wird jeder Bundesstaat einzeln abgerechnet. Je nach Bevölkerungsstärke sind jedem Bundesstaat eine bestimmte Anzahl an Wahlmännern zugeteilt. Das reicht von 3 Wahlmännern in kleineren Staaten bis zu 55 im bevölkerungsreichsten Staat Kalifornien.

Bei der Auswertung der Wählerstimmen herrscht in nahezu allen Staaten das Prinzip „The Winner takes it all“. Das bedeutet, dass dem jeweiligen Sieger in einem Bundesstaat alle Wahlmänner zugeteilt werden. Eine Aufteilung der Wahlmänner ist nur in zwei Bundesstaaten – Maine und Nebraska – vorgesehen und kam bei der Wahl 2008 erstmals vor.

Jener Kandidat, der mehr als die Hälfte der 538 Wahlmänner auf sich vereinen kann, ist neuer US-Präsident – oder im Falle von Hillary Clinton – die erste Präsidentin.

 

Top
18+ | Spiele mit Verantwortung | Teilnahmebedingungen beachten | Nur für Neukunden | Kommerzieller Inhalt