Vierschanzentournee 2016: Packt Prevc die Österreicher?

Während fast alle Welt in der Zeit „zwischen den Jahren“ die Seele baumeln lassen kann, fiebern die Skispringer in diesen Tagen einmal mehr dem Saison-Highlight entgegen: Immerhin ist ein Triumph bei der Vierschanzentournee noch höher, als ein Sieg im Gesamt-Weltcup einzuschätzen.

Die besondere Bedeutung hat die Tournee sicherlich auch ihrer langen Tradition zu verdanken; lässt sich das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen bis ins Jahr 1922 zurückverfolgen, hat der Vier-Schanzen-Wettbewerb mittlerweile auch schon stolze 63 Ausgaben auf dem Buckel.


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Der Begeisterung für die Vierschanzentournee konnte es noch nicht einmal einen Abbruch tun, dass die Spannung in den letzten Jahren zunehmend auf der Strecke blieb: Mit sieben Siegen in Folge stellte sich Österreich zuletzt stets als ein verdammt egoistisch denkender Gastgeber heraus.

Lässt man den Blick ein wenig in die Vergangenheit schweifen, ist die Dominanz der Alpenrepublik jedoch keineswegs in Stein gemeißelt: Mit jeweils 16 Erfolgen liegt Österreich in der Gesamtwertung gerade einmal mit dem Co-Gastgeber Deutschland und den jüngst nicht mehr ganz so starken Finnen gleichauf.

 

Prevc kontrollierte zuletzt die Konkurrenz

Bei der anstehenden Tournee (29.12.2015 – 06.01.2016) bietet sich dem amtierenden Seriensieger somit nun die Chance, auch in der Gesamtwertung die alleinige Führungsrolle zu übernehmen – vor dem Auftaktspringen melden zunächst einmal aber ein paar andere Nationen ihre Ansprüche an.

Dank des in Topform befindlichen Weltcup-Führenden Peter Prevc kann insbesondere Slowenien darauf hoffen, erstmals seit 19 Jahren – damals triumphierte Primoz Peterka – wieder einen eigenen Springer auf dem obersten Podestplatz zu platzieren.

 

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Und so sieht der Buchmacher KulBet die Ausgangslage vor Beginn der Vierschanzentournee 2015/2016.


 

Hatte im Vorjahr noch ein vergeigter Wettkampf in Innsbruck ein richtig gutes Abschneiden von Prevc verhindert, scheint dieses Mal vor allem die beeindruckende Konstanz für den ganz großen Wurf zu sprechen: So hatte der 23-Jährige gerade erst in Engelberg in beiden Springen die Nase vorn.

Die Wettanbieter sind derart von den Qualitäten des olympischen Silbermedaillengewinners überzeugt, dass bei einem erfolgreichen Abschluss der Vierschanzentournee nur mit etwas mehr als der doppelten Rückzahlung des Wetteinsatzes gerechnet werden kann.

 

Tritt Freund in die Fußstapfen von Hannawald?

Die deutliche Favoritenstellung dürfte nicht zuletzt darauf zurückzuführen sein, dass Prevc nach den Prognosen der Buchmacher lediglich einen ernsthaften Herausforderer im Auge behalten muss: Allein Severin Freund wird die Entzauberung des aktuell besten Skispringers zugetraut.

Dem Freyunger fällt somit die Aufgabe zu, den DSV aus einem langjährigen Tal der Tränen zu führen: Seit Sven Hannawald 2001/02 der historische Triumph auf sämtlichen vier Schanzen gelang, konnte nie wieder ein Deutscher die Tournee gewinnen.

 
Erfolgreichste Nationen Vierschanzentournee
 
Vor allem der vorjährige Erfolg im Weltcup nährt die Hoffnung, dass Severin Freund den Gastgeber der beiden Auftaktspringen endlich wieder mit einem Gesamtsieg beglückt – wenngleich die Generalprobe in Engelsberg für den 27-Jährigen alles andere als wunschgemäß verlaufen war.

 

Springen Kraft & Co nur hinterher?

Die österreichischen Springen haben dagegen sogar in der gesamten bisherigen Saison die in sie gesetzten Erwartungen unterlaufen: Bei keinem der diesjährigen Wettkämpfe wurde bei der Siegerehrung die Hymne der Rot-Weiß-Roten gespielt.

Folglich dürfte es in erster Linie der Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre geschuldet sein, dass die Wettanbieter das ÖSV-Team dennoch wieder auf der Rechnung haben; insbesondere die Vorjahresbesten Stefan Kraft und Michael Hayböck gehen demnach erneut mit passablen Erfolgsaussichten über den Backen.

Der zweifache Tournee-Champion Gregor Schlierenzauer taucht dagegen aus guten Gründen erst unter “ferner liefen” auf: Da sich der österreichische Star vor wenigen Tagen erschöpft in ärztliche Behandlung begab, ist dessen Start bei der Vierschanzentournee derzeit äußerst ungewiss.

 

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