Super Bowl 50: Wetten und Quoten zu Panthers vs. Broncos

Hiesigen Football-Fans steht am Sonntag eine lange Nacht bevor – oder besser gesagt ein langer Morgen. Schließlich fällt am Montag um 00:30 Uhr MEZ in Santa Clara, Kalifornien, der Startschuss zur 50. Auflage des Super Bowl.

Ein Event, das nicht bloß die USA in Ausnahmezustand versetzt, sondern sich auch hierzulande immer größer werdender Beliebtheit erfreut. Und so wird sich auch heuer wieder ein Millionenpublikum im deutschsprachigen Raum zu später Stunde vor den TV-Schirmen versammeln, um den größten Einzelsport-Ereignis der Welt live beizuwohnen.

In diesem stehen sich diesmal die Denver Broncos und die Carolina Panthers gegenüber. Letztere waren im Grunddurchgang nur haarscharf an einer perfekten Vorrunde vorbeigeschrammt, nachdem 15 der insgesamt 16 Begegnungen gewonnen wurden.

 

Wettquoten Vergleich zum Super Bowl 50

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Sieg Panthers 1,43 1,40 1,41 1,40 1,40
Sieg Broncos 2,90 3,00 3,00 3,00 2,90

 

Trotz dieser fulminanten Ausbeute attestierten nicht alle Experten den Panthers die nötige Reife, um im Super Bowl zu triumphieren. Spätestens im Play-off belehrten die Cardiac Cats jedoch auch den letzten Skeptiker eines Besseren.

Gegen den Vorjahresfinalisten Seattle zog das Franchise aus Charlotte innerhalb von zwei Quartern mit 31:0 davon.

Zwar rührte das Team von Headcoach Ron Rivera im zweiten Abschnitt kaum noch einen Finger, wodurch die Seahawks eine furiose Aufholjagd starten konnten, letztlich genügte aber der enorme Vorsprung aus der 1. Hälfte, um mit einem Gesamtscore von 31:24 ins Championship Game einzuziehen.

Auch dort machten die Panthers mit ihrem Gegner kurzen Prozess (49:15); diesmal jedoch mit dem Unterschied, dass die Konzentration über die gesamte Spieldauer aufrechterhalten wurde.

 

Broncos bauen auf Defense

Wesentlich nervenaufreibender waren dagegen die Play-offs für Denver verlaufen.

Hatten sich die Broncos bereits gegen die verletzungsgeplagten Pittsburgh Steelers vergleichsweise knapp durchgesetzt (23:16), entpuppte sich der Championship-Schlager gegen Tom Brady und seine New England Patriots dann erst recht als Zitterpartie (20:18).

Dank einer herausragenden Defense, die besonders gegen die „Pats“ auftrumpfte, waren es letztlich aber jeweils die Broncos, die das bessere Ende für sich hatten.

 
Super Bowl Rekordchampions
 

Eine weitaus bescheidenere Rolle nahm dagegen Star-Quarterback Peyton Manning ein. Der Alt-Star blieb heuer weit hinter den Erwartungen zurück und zeichnete unter anderem für die meisten Interceptions der Liga verantwortlich.

Wenngleich der inzwischen 39-Jährige seine Fehleranfälligkeit in den Play-offs reduzieren konnte, ist die diesjährige Super Bowl-Teilnahme eindeutig das Produkt überragender Defensiv-Stars wie Von Miller und DeMarcus Ware.

Nich so bei den Panthers, wo Quarterback Cam Newton als Vater des Erfolges gilt. Der 26-Jährige besticht nicht zuletzt durch seine Variabilität, Touchdowns zu erzielen.

Neben einem präzisen Passspiel setzt Newton nämlich auch mit seinem Laufspiel Akzente, wie 10 Rushing TDs während des Grunddurchgangs belegen.

Einer Defense, die selbst Altmeister Brady verzweifeln ließ, ist es allerdings ohne weiteres zuzutrauen, auch gegen Newton ein Rezept zu finden.

 

Weitere Facts zu den Mannschaften

icon pfeil rechtsCarolina stand bislang erst einmal in einem NFL-Endspiel. Im Jahre 2003 scheiterte die 1995 gegründete Franchise haarscharf gegen die New England Patriots (32:29).

icon pfeil rechtsDas letzte mal standen sich Denver und Carolina im November 2012 gegenüber. Damals setzten sich die Broncos klar mit 36:14 durch.

icon pfeil rechtsVor der Saison hatte man den Panthers nicht allzu viel zugetraut – die Quote auf einen Triumph im Super Bowl betrug zeitweise 60,0.

 


 

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